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AG M黱chen: Ein st鋘diges, durchgehendes L黤ten ist f黵 den Mieter nicht zumutbar.

Das Amtgericht München hatte über das Recht des Mieters zur 100%igen Mietminderung bei Schimmel in der Wohnung zu entscheiden: Ein Gerichtssachverständiger stellte fest, dass die Feuchtigkeit in den Räumen auch durch langes Lüften nicht zu beseitigen sei. Nur bei ununterbrochenem Lüften würde kein Schimmel entstehen. Das schränke das Leben des Mieters aber zu stark ein.

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LG Wuppertal: Der Mieter ist nicht verpflichtet, Neubaufeuchtigkeit durch 黚erobligatorisches Heizen und L黤ten auszugleichen ...

Der Mieter ist nicht verpflichtet, Neubaufeuchtigkeit durch überobligatorisches Heizen und Lüften auszugleichen. (Urteil vom 11.10.2002, Aktenzeichen: 10 S 22/02).

Wenn jedoch der Vermieter den Mieter bei Beginn des Mietverhältnisses auf Restbaufeuchte hingewiesen und ihm konkrete Verhaltensweisen mitgeteilt hat, wie der Feuchtigkeit zu begegnen ist, dann hat sich der Mieter hieran zu halten.

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LG Frankfurt: Eine drei- bis viermalige L黤tung am Tag ist zumutbar

Das Landgericht (LG) Frankfurt hat entschieden, dass für einen berufstätigen Mieter bei Schimmelbefall in seiner Wohnung eine vorübergehende drei- bis viermalige Lüftung am Tag zumutbar ist.

Entgegen der Vorinstanz hält das LG ein drei- bis viermaliges zägliches Stoßlüften für einen berufstätigen Mieter nicht für unzumutbar.

Es könne morgens vor Verlassen des Hauses ein- bis zweimal gelüftet werden, dann am Nachmittag nach Rückkehr von der Arbeit und am Abend (Urt. v. 07.02.2012, Az. 2-17 S 89/11).

Ein Sachverständiger hatte ausgeschlossen, dass die Ursache für die Schimmelbildung in von außen eindringender Feuchte liegt, sondern vielmehr eine Dampfdiffusion durch nicht ausreichende Lüftung des Mieters als ursächlich angesehen.

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Verschiedene Rechtsprechungen - Schimmelpilz - Mieter/Vermieter

LG Berlin: Informationspflicht beim Einbau neuer, dichter Fenster:
Der Vermieter genügt seiner Informationspflicht nicht, wenn er den Mieter nach dem Einbau neuer Fenster nicht zur Änderung seines Lüftungsverhaltens aufgefordert hat. Den Vermieter trifft ein Mitverschulden von 50 % an der Schimmelbildung.
[LG Berlin 65 S 94/99, GE 2000, 124]

 

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